K-Prismenrauten erzeugen eine Phasenverschiebung von einer Viertelwellenlänge, die auf der Phasendifferenz zwischen der s-polarisierten und der p-polarisierten Komponente bei der totalen internen Reflexion basiert. Ähnlich wie Fresnel-Rhomben Fresnel-Rhomben der Gangunterschied zeigt nur eine geringe Variation mit der Wellenlänge und die Prismen sind über sehr breite Spektralbereiche einsetzbar.
K-Prismen führen keine Strahlverschiebung für Licht auf der optischen Achse ein. Folglich schwankt die Strahlposition konstant, auch wenn die Anwendung eine Drehung des Prismas erfordert.
Ein K-Prisma besteht aus zwei Hälften, die durch optischen Kontakt miteinander verbunden sind. Die Kontaktlinie zwischen den Prismen befindet sich in der Mitte der freien Öffnung. Die Kanten der Prismen sind nicht abgeschrägt, sodass eine kaum sichtbare Kontaktlinie entsteht.
Wir fertigen K-Prismen aus Quarzglas und aus N-BK7. Die Prismen werden in einem zylindrischen Halter und ohne Antireflexbeschichtung geliefert.